Im Zuge der Hauserschließung nutzen wir gern vorhandene Rohre zwischen Haus und Grundstücksgrenze. Dort hinein ziehen wir dann ein Miniröhrchen, in welchem wiederum das Glasfaserkabel eingeblasen wird. Die Miniröhrchen haben einen Außendurchmesser von 7 oder 10 mm.
Wenn Sie vor dem Bau des Glasfaser-Hausanschlusses Erdarbeiten auf Ihrem Grundstück durchführen, ist es ratsam, bereits ein Leerrohr mit zu verlegen. Das erleichtert dann die spätere Herstellung des Glasfaser-Hausanschlusses und erspart neuerliche Erdarbeiten an Ihrem Grundstück.
Geeignet sind beispielsweise Kabuflex-Kabelschutzrohre. Diese sind innen glatt und ohne Stoßstellen, was die Bezugsfähigkeit verbessert. Die Dimensionierung als Type 40 ist ausreichend, größere Durchmesser sind auch in Ordnung. Bitte die Enden mit wasserdichten Endkappen verschließen, damit es bezugsfähig bleibt. Wichtig ist, Kurven in weitem Bogen zu verlegen (Radius wenn möglich >2,5m). Bitte keine Radien kleiner 1 Meter, keine scharfen Richtungswechsel oder gar 90° Knicke - dann kann es Probleme beim Einblasen des Glasfaserkabels geben.
Für die Einführung ins Haus benötigen wir dann an der Hauswand dennoch ein Kopfloch von ca. 1m x 1m. Dort werden dann nach dem Bau der Hauseinführung durch uns alle Oberflächen wieder so hergestellt, wie sie zuvor waren.
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